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Der Aktionsladen "Eine Welt"
in der Gutenbergstraße 77

... denn es muss sich noch viel ändern im Land

Position bei Google Maps

 

  Öffnungszeiten

Montag - Freitag

15 - 18 Uhr

Sonderöffnungen

nach den

Gottesdiensten

Aktionsladen "Eine Welt"

Gutenbergstraße 77

D - 14467 Potsdam

Konto: Aktionsladen

Ko.Nr: 156415 7054

BLZ:    350 601 90

KD-Bank

Tel. 0331 2370465

 

 

   

 

 

 

TOUR DE FAIR 2012 - durch Brandenburg, mit dem Etappenziel Gutenbergstraße 77

... mitorganisiert durch unseren Weltladen

Seit 10 Jahren begeben sich jährlich im Sommer Menschen aus ganz Deutschland, die im Fairen Handel und in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung engagiert sind, mit dem Fahrrad auf Tour de Fair, um in einer Region Eine-Welt-Läden zu besuchen.

Die Tour de Fair führt vom 28. Juli bis 3. August durch Brandenburg .

Das Ziel der RadlerInnen und Gruppen vor Ort ist es, die Fairen Handel stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen.

Dazu am Mo.30 Juli 2012 einen Filmabend im Thalia in Babelsberg, Rudolf Breitscheid Str.50 :

20 Uhr - Potsdamer Gospel Choir

20:30 Uhr - Worte (Organisatoren, Superintendent, Ministerin Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz)

21 Uhr - Film "Schwarzes Gold"

und am Di.31.Juli 2012 vor unserem Gemeindehaus in der Gutenbergstraße 77:

9:30 Uhr Gesprächsrunde zum Thema "Öko-soziale Beschaffung im Land Brandenburg und in der Stadt Potsdam". u.a. mit Ministerin Bildung, Jugend, Sport und der Botschafterin von Burkina Faso

anschl. Gedankenaustausch und Getränke in unserem Weltladen

Informationen zur TOUR DE FAIT und ihr Verlauf

 

 

 

Wie funktioniert der Eine-Welt-Laden ?

Einige Projekte, die der Laden gegenwärtig besonders unterstützt

Links für eine bessere Welt

 

 

 

Der Aktionsladen »Eine Welt« belebt während der Woche das Gemeindehaus. Der Laden ist der zweitälteste in Ostdeutschland. Gemeindemitglieder eröffneten ihn im Herbst 1989 im Gemeindebüro. Jetzt ist er schon lange eine bekannte Adresse in der Stadt.

Heute werden Waren aus fairem Handel und Ökoprodukte verkauft. Der gesamte Erlös fließt in kleine afrikanische Selbsthilfeprojekte oder wird für Katastrophenhilfe gespendet.

So wollen wir uns und unsere Umgebung immer neu für Weltprobleme sensibilisieren, die unsere Zukunft mitbestimmen. Denn für zu viele Menschen sind gegenwärtig Grenzen des Erträglichen längst überschritten.

Im Aktionsladen treffen sich motivierte und betroffene Menschen, die die Hoffnung nicht aufgeben, dass ein gutes Zusammenleben in der Welt möglich wird.

MitarbeiterInnen und Ideen für neue Aktionen sind im Laden stets willkommen.

Jede/r kann sich mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten einbringen.

Dabei geht es nicht alleine um den Verkauf fair gehandelter Waren, sondern es wird auch immer wieder versucht, über den Laden hinaus in der Öffentlichkeit, z.B. an Schulen , aktiv zu werden.

Um mitzumachen braucht man weder Mitglied der Gemeinde noch Christ zu sein.

  Monatlich finden Ladenabende zu inhaltlichen und organisatorischen Fragen statt. Hier kann sich jede/r auch mit Ideen für Aktionen einbringen, die über das Ladengeschäft im engeren Sinne hinaus gehen.

An den Ladenabenden wird auch beraten, wo die Gewinne des Ladens sinnvoll zum Einsatz kommen.

 

 

 

Einige Projekte,

die der Laden gegenwärtig besonders unterstützt

  Wir unterstützen die Einführung der Regionalwährung Havelblüte  für Potsdam und Umgebung vor allem dadurch, daß bei uns mit der Havelblüte eingekauft werden kann.

Die Havelblüte ist ein komplementäres Zahlungsmittel und ergänzt den Euro genau dort, wo er heute immer weniger vorhanden ist.

Die schwierige wirtschaftliche Situation kleinerer Unternehmen in der Region erfordert neue Wege, um ihre Existenz zu sichern und damit die Lebensgrundlage der hier lebenden Menschen zu erhalten. Die Havelblüte zielt auf eine Stärkung der regionalen Wirtschaft.

  Gegenwärtig wird mit Ladeneinnahmen hauptsächlich das Bildungsprojekt Itamba im südwestlichen Tansania durch Stipendien zur Schul- und Berufsausbildung unterstützt.

 

  Hierzulande wird das entwicklungspolitische Bildungsprogramm

Aktion Eine Welt  

für  Potsdamer  Schulen

angeboten . Es enthält Unterrichtseinheiten und Projekttage zu Themen der Einen Welt und der Lokalen Agenda 21.

Nähere Auskünfte geben Karl Hildebrandt, Krister Volkmann. Sie sind direkt über den Laden, zu dessen Öffnungszeiten, oder per eMail erreichbar.

 

Das Projekt BanaFair   unterstützt der Laden seit 2003, seit eine Ladenmitarbeiterin das Elend und den Gifteinsatz auf einigen klassischen Bananenplantagen erlebt hat.

Seitdem gibt es auch in Potsdam ökologisch angebaute und fair gehandelte Bananen zu kaufen.

Wenn Euch die krummen Geschäfte mit der goldenen Frucht zu bunt geworden sind, dann mischt Euch sich ein!

Kleinbauern und PlantagenarbeiterInnen haben im Gegensatz zu den großen Konzernen keine Lobby. Sie benötigen dringend unsere Unterstützung !

 

Der Aktionsladen ist beteiligt an Oikocredit, einer internationalen Genossenschaft, die sich für weltweite Gerechtigkeit einsetzt, indem sie Kirchen und andere motiviert, ihre Rücklagen sozial verantwortlich zu investieren und damit benachteiligten Menschen durch Kredite eine Chance auf wirtschaftliche Eigenständigkeit zu geben.

 

Die Vortragsreihe Fairer Handel(n) in Potsdam wird gemeinsam von den Potsdamer Weltläden, der Urania Potsdam und der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg organisiert wird.

 

 

 

Wie funktioniert der Eine-Welt-Laden ?

Der gesamte Betrieb wird durch freiwilliges Engagement getragen. Für jeden Wochentag gibt es ein kleines Team von zwei bis drei Personen, die dafür Sorge tragen, dass an diesem Tag der Laden geöffnet ist. Wenn keiner aus dem Team Zeit hat, organisieren sie selbstverantwortlich Ersatz. Man kann den Dienst direkt mit jemandem tauschen, doch meist geschieht die Vertretung im Sinne einer „generalisierten Reziprozität„ wie es in der Soziologie heißt, mit anderen Worten: jemand springt ein, weil sie oder er darauf vertraut, dass jemand anderes ebenso aushilft, wenn sie oder er selbst Unterstützung benötigt. So entsteht ein solidarischer Kreislauf.

Im Weltladen gibt es keine festen Ämter. Jede und jeder übernimmt Verantwortung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten:

Müssen die Regale aufgefüllt werden?

Läuft das Haltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln demnächst ab?

Ist es mal Zeit, den Boden zu wischen?

Welche Waren müssen neu bestellt werden?

Mit der Zeit bekommt man einen immer tieferen Einblick in die Abläufe des Weltladens und des Fairen Handels. Dazu gehören auch die Beratung der Kunden zu den Produkten und die Information über die Hintergründe und die Umsetzung des Fairen Handels. Damit dies nicht zu einer Überforderung wird, machen in der Regel mindestens zwei Personen zusammen Ladendienst. So kann man sich gegenseitig unterstützen. Außerdem ist das auch viel unterhaltsamer, man kann gemeinsam Kaffee oder Tee trinken und über „Gott und die Welt“ diskutieren. Der Weltladen ist oft eine lebhafte Anlauf- und Begegnungsstelle.

Alle vier bis sechs Wochen bestellen wir neue Waren bei verschiedenen Importorganisationen des Fairen Handels. Manchmal fahren wir dazu zu einem Verteilerzentrum in Berlin, manchmal bestellen wir auch per Internet oder Telefon.

Einmal im Monat treffen wir uns zum Ladenabend, um über Anfragen, Probleme und neue Ideen zu sprechen. Gleichzeitig ist dies eine Gelegenheit, die Teams der anderen Wochentage zu treffen.

Bei vielen Festen und Veranstaltungen sind wir mit einem Verkaufs- und Informationsstand vertreten. Hier beteiligen sich auch Leute, die nicht so regelmäßig einen Ladendienst übernehmen können. In den vergangenen Jahren haben wir auch Vorträge, Schulprojekte und Filmfestivals organisiert – meist in Zusammenarbeit mit den anderen Weltläden in Potsdam, insbesondere dem Solidario in Babelsberg.

Ein Höhepunkt ist schließlich das Ladenwochenende, das einmal im Jahr stattfindet und halb Weiterbildung, halb Urlaub an einem schönen Ort ist.  

 

 

Bund für wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit 

Hauptversammlung des Reformierten Weltbundes (jetzt Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen)

 

!H - Der Hugo unsere Gemeindewährung

.... weil Geld Menschenwerk ist, können wir seine Funktion bessern

 

Ökumenische Friedensgebete

Stets am 1. Montag im Monat um 17:30 Uhr versammeln sich Unentwegte in der Französischen Kirche.

 

 Ökumenische Friedensdekade

Die jährliche Dekade im November lebt aus der Überzeugung, dass die Fragen des Friedens nicht alleine der Politik überlassen werden können.

 

   

 

Stand: 17. Mai 2013

 

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