|
Der Aktionsladen "Eine Welt"
in der Gutenbergstraße 77
... denn es muss sich noch viel ändern im Land
|
|
|
Öffnungszeiten
Montag - Freitag
15 - 18 Uhr
Sonderöffnungen
nach den
Gottesdiensten
|
|
Aktionsladen "Eine Welt"
Gutenbergstraße 77
D - 14467 Potsdam

Konto: Aktionsladen Ko.Nr: 156415 7054 BLZ:
350 601 90 KD-Bank |



 |
Wie funktioniert der Eine-Welt-Laden ?
Einige Projekte, die der Laden gegenwärtig besonders unterstützt
Links für eine bessere Welt

Der Aktionsladen »Eine Welt« belebt während der Woche das Gemeindehaus. Der Laden ist der zweitälteste in Ostdeutschland. Gemeindemitglieder eröffneten ihn im Herbst 1989 im Gemeindebüro. Jetzt ist er schon lange eine bekannte Adresse in der Stadt.
Heute werden Waren aus
fairem Handel und Ökoprodukte verkauft. Der gesamte Erlös fließt in kleine afrikanische
Selbsthilfeprojekte oder wird für Katastrophenhilfe gespendet.
So wollen wir uns und unsere Umgebung immer neu für Weltprobleme
sensibilisieren, die unsere Zukunft mitbestimmen. Denn für zu viele Menschen sind gegenwärtig Grenzen des Erträglichen längst überschritten.
Im Aktionsladen treffen sich motivierte und betroffene Menschen, die die Hoffnung nicht
aufgeben, dass ein gutes Zusammenleben in der Welt möglich wird.
MitarbeiterInnen und Ideen für neue
Aktionen sind im Laden stets willkommen.
Jede/r kann sich mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten einbringen.
Dabei geht es nicht alleine um den Verkauf fair gehandelter Waren, sondern es wird auch
immer wieder versucht, über den Laden hinaus in der Öffentlichkeit, z.B. an Schulen
, aktiv zu
werden.
Um mitzumachen braucht man weder Mitglied der Gemeinde noch Christ zu sein.
Monatlich finden Ladenabende zu inhaltlichen und organisatorischen Fragen statt. Hier kann
sich jede/r auch mit Ideen für Aktionen einbringen, die über das Ladengeschäft
im engeren Sinne hinaus gehen.
An den Ladenabenden wird auch beraten, wo die Gewinne des Ladens sinnvoll zum Einsatz
kommen.

Einige Projekte,
die der Laden gegenwärtig besonders
unterstützt
Wir unterstützen die Einführung der Regionalwährung Havelblüte
für Potsdam und Umgebung vor allem dadurch, daß bei uns mit der Havelblüte eingekauft werden kann.
Die Havelblüte ist ein komplementäres Zahlungsmittel und ergänzt den Euro genau dort, wo er heute immer weniger vorhanden ist.
Die schwierige wirtschaftliche Situation kleinerer Unternehmen in der Region erfordert neue Wege, um ihre Existenz zu sichern und damit die Lebensgrundlage der hier lebenden Menschen zu erhalten. Die Havelblüte zielt auf eine Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Gegenwärtig wird
mit Ladeneinnahmen hauptsächlich das Bildungsprojekt Itamba
im südwestlichen Tansania durch Stipendien zur Schul- und Berufsausbildung unterstützt.
Hierzulande wird das entwicklungspolitische
Bildungsprogramm
Aktion Eine
Welt

für
Potsdamer Schulen
angeboten . Es enthält Unterrichtseinheiten und
Projekttage zu Themen der Einen Welt und der Lokalen Agenda 21.
Nähere Auskünfte geben Karl Hildebrandt, Krister Volkmann. Sie sind direkt über den Laden, zu dessen Öffnungszeiten, oder per eMail
erreichbar.


Das Projekt BanaFair
unterstützt der Laden seit 2003, seit eine Ladenmitarbeiterin das Elend und den
Gifteinsatz auf einigen klassischen Bananenplantagen erlebt hat.
Seitdem gibt es auch in Potsdam ökologisch angebaute und fair gehandelte Bananen zu
kaufen.
Wenn Euch die krummen Geschäfte mit der goldenen Frucht zu bunt geworden sind, dann mischt
Euch sich ein!
Kleinbauern und PlantagenarbeiterInnen haben im Gegensatz zu den großen
Konzernen keine Lobby. Sie benötigen dringend unsere Unterstützung !


Der Aktionsladen ist beteiligt an Oikocredit, einer
internationalen Genossenschaft, die sich für weltweite Gerechtigkeit einsetzt, indem sie
Kirchen und andere motiviert, ihre Rücklagen sozial verantwortlich zu investieren und damit
benachteiligten Menschen durch Kredite eine Chance auf wirtschaftliche Eigenständigkeit zu
geben.
Die Vortragsreihe Fairer Handel(n) in
Potsdam wird gemeinsam von den Potsdamer Weltläden, der Urania Potsdam und der
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg organisiert wird.

Wie
funktioniert der Eine-Welt-Laden
?
Der gesamte Betrieb wird durch freiwilliges Engagement getragen. Für
jeden Wochentag gibt es ein kleines Team von zwei bis drei Personen, die
dafür Sorge tragen, dass an diesem Tag der Laden geöffnet
ist. Wenn keiner aus dem Team Zeit
hat, organisieren sie selbstverantwortlich
Ersatz. Man kann den
Dienst direkt mit jemandem tauschen,
doch meist geschieht die
Vertretung im Sinne einer „generalisierten
Reziprozität„ wie es in der Soziologie heißt,
mit anderen Worten: jemand springt ein,
weil sie oder er darauf vertraut, dass jemand
anderes ebenso aushilft, wenn sie oder er
selbst Unterstützung benötigt. So entsteht
ein solidarischer Kreislauf.
Im Weltladen gibt es keine festen Ämter.
Jede und jeder übernimmt Verantwortung im
Rahmen der eigenen Möglichkeiten:
Müssen
die Regale aufgefüllt werden?
Läuft das Haltbarkeitsdatum
bei Lebensmitteln demnächst
ab?
Ist es mal Zeit, den Boden zu wischen?
Welche Waren müssen neu bestellt werden?
Mit der Zeit bekommt man einen immer tieferen
Einblick in die Abläufe des Weltladens
und des Fairen Handels. Dazu gehören auch
die Beratung der Kunden zu den Produkten
und die Information über die Hintergründe
und die Umsetzung des Fairen Handels. Damit
dies nicht zu einer Überforderung wird,
machen in der Regel mindestens zwei Personen
zusammen Ladendienst. So kann man
sich gegenseitig unterstützen. Außerdem ist
das auch viel unterhaltsamer, man kann gemeinsam
Kaffee oder Tee trinken und über „Gott und die Welt“ diskutieren. Der Weltladen
ist oft eine lebhafte Anlauf- und Begegnungsstelle.
Alle vier bis sechs Wochen bestellen wir
neue Waren bei verschiedenen Importorganisationen
des Fairen Handels. Manchmal
fahren wir dazu zu einem Verteilerzentrum
in Berlin, manchmal bestellen wir auch per
Internet oder Telefon.
Einmal im Monat treffen wir uns zum Ladenabend,
um über Anfragen, Probleme und
neue Ideen zu sprechen. Gleichzeitig
ist dies eine Gelegenheit,
die Teams der anderen Wochentage zu treffen.
Bei vielen Festen und Veranstaltungen
sind wir mit einem Verkaufs- und Informationsstand
vertreten. Hier beteiligen sich auch
Leute, die nicht so regelmäßig einen Ladendienst
übernehmen können. In den vergangenen
Jahren haben wir auch Vorträge, Schulprojekte
und Filmfestivals organisiert – meist
in Zusammenarbeit mit den anderen Weltläden
in Potsdam, insbesondere dem Solidario
in Babelsberg.
Ein Höhepunkt ist schließlich
das Ladenwochenende, das einmal im Jahr
stattfindet und halb Weiterbildung, halb Urlaub
an einem schönen Ort ist.

Bund für wirtschaftliche und ökologische Gerechtigkeit

Hauptversammlung des Reformierten Weltbundes
!H - Der Hugo
unsere Gemeindewährung

.... weil Geld Menschenwerk ist, können wir
seine Funktion bessern
Ökumenische
Friedensgebete

Stets am 1.
Montag im Monat um 17:30 Uhr versammeln sich Unentwegte in der Französischen
Kirche.
Ökumenische
Friedensdekade

Die jährliche Dekade im November lebt aus der
Überzeugung, dass die Fragen des Friedens nicht alleine der Politik
überlassen werden können.
|