Suche auf unseren Seiten:

Startseite Unsere Gemeinde Das Presbyterium

 

Finanzen der Gemeinde

.... weil es nicht ohne geht und weil sie notwendig - Not wendend - sein können

Finanzen sind sicher kein Ziel aber eine Voraussetzung für Gemeindearbeit.

Weitgehend finanzieren wir uns "von der Hand in den Mund" oder, um es genau zu sagen, aus Spenden, vom Kirchgeld und aus Einnahmen aus der Nutzung unserer Kirche und des Gemeindehauses.

Veranstaltungen organisieren wir meistens so, daß sie sich selbst tragen.

Die Betriebskosten unsere Kirche müssen mit der Kirche "erwirtschaftet" werden.

 

Spenden

Kirchgeld

Hinweise für Kollektenüberweisungen

Woher kommt das Geld, das wir verbrauchen können ?

 

Unser gesamter Haushalt belief sich 2008 (2007) auf ca..57.000 € (68.000 €).

Einnahmen

Zuweisung der Landeskirche/EKBO (Kirchensteuern)

19 % (26 %)

vom Reformierter Kirchenkreis

29 % (19 %)

Kollekten | Kirchgeld | Spenden

45 % (27 %)

Erstattungen | Nutzung Frz.Kirche/Gemeindehaus

  7 % (2 %)

Haus |Rücklagen

  0 % (10 %)

 

Ausgaben

 

Personalkosten

44 % (41 %)

Gemeindeleben

16 % (24 %)

Französische Kirche

11 %  (5 %)

Gemeindehaus

15 % (20 %)

Rücklage (Sachspenden, Renovierung)

14 % (0%)

 

Mit Fragen zu Spenden, deren Verwendung oder zu den Finanzen der Gemeinde kann man sich gerne an das Presbyterium wenden

 

Haushaltsabschluss 2008 - Es gibt kaum noch Sparpotenzial

Auf der Häupterversammlung wurde dargestellt, wie es um unsere Finanzen steht. Bezeichnend ist, daß wir im Jahr 2008 etwa 17 % weniger ausgegeben haben. Auf der Einnahmenseite bekamen wir von der Landeskirche deutlich weniger, obwohl unsere Gemeindemitglieder sicher nicht weniger nach dort abgeführt haben. Aber so ist das, wenn im Mittel die Einnahmen aus Kirchensteuern zurückgehen.

Mehr als ausgeglichen wurden die Mindereinnahmen durch höhere Zuweisungen aus unserem Reformierten Kirchenkreis. Das sind Gelder, die andere dankenswerterweise (noch) für uns aufbringen können!

Erfreulich die Zunahme an Spenden. Allerdings sind das zumeist wenige größere, mit denen nicht für jedes Jahr gerechnet werden darf.

Auf der Ausgabenseite mußte der Anteil der Personalkosten wachsen, da sich der Gesamthaushalt verringerte. Bemerkenswert sind die Einsparungen, die wir im Gemeindeleben erreichten und sogar für das Gemeindehaus, trotz steigender Energie- und Wasserpreise. Anders für die Französische Kirche, dort sind auch Kosten im Zusammenhang mit dem ZDF-Fernsehgottesdienst bemerkbar.

Einvernehmen besteht darüber, daß es kaum noch Sparpotential gibt, wenn wir die vielfältigen Aktivitäten unserer Gemeinde beibehalten wollen. Aber das letzte Wort soll dazu nicht gesprochen sein. Alle Mitglieder und Freunde der Gemeinde sind aufgerufen, durch Vorschlägen und Taten zu helfen, Einnahmen (z.B. durch Spenden) zu erhöhen und Ausgaben (z.B. durch Eigenleistungen) zu senken.

Arbeitsgruppe für Spenden, Zeit, Sparideen und Dank/Nov.2009

 

        

 

 

Spenden

 

Unsere finanzielle Situation wird schon durch eine einzige Zahl deutlich:  Im letzten Jahr finanzierten wir uns zu 77 % durch Mittel, die wir neben den Kirchensteuern in unserer Gemeinde aufgebracht haben.

 

 

Mitglieder und Freunde der Gemeinde bittet das Presbyterium, die Gemeindearbeit auch finanziell noch stärker zu unterstützen.

 

Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt stellen wir umgehend aus. Dazu benötigen wir Namen und Anschrift.

  Bankanschrift
  Konto Frz.-Reformierte Gemeinde
  Kontonummer 20 400
  Bankleitzahl 350 601 90
  Bank KD-Bank

 

Das Presbyterium lädt ein, sich an der Verteilung von Spenden in der Gemeinde zu beteiligen.

Das ist möglich, indem man für einen besonderen Zweck spendet oder sich an Überlegungen zum zweckvollen Einsatz von Spenden in der Gemeinde beteiligt.

Ebenso wird eingeladen, seine Zeit für die Mitarbeit in der Gemeinde zur Verfügung zu stellen.

 

   

 

 

 

 

Kirchgeld

 

Immer wieder wird danach gefragt, was es mit dem Kirchgeld auf sich hat.

Bis zur Wende zahlte jedes Gemeindemitglied Kirchensteuer, und zwar unmittelbar an unsere Gemeinde. Nach der Wende konnten wir es nicht abwenden, daß das westdeutsche Kirchensteuerrecht auch auf uns angewendet wird. D.h. jetzt:

 

 

Die Kirchensteuer wird nur von Gemeindemitgliedern eingezogen, die Lohn- oder Einkommenssteuer zahlen. In diesen Fällen wird die Kirchensteuer quasi automatisch einbehalten und an die Landeskirche gegeben. Von dort erhalten wir pro Gemeindemitglied einen festen Satz (z.Z. knapp 10% unseres Haushalts).

Das ist nachteilig für uns, da eine kleine Personalgemeinde sind. Die großen landeskirchlichen Gemeinden mit vielen Rentnern (die keine Kirchensteuer zahlen !) und passiven Gemeindemitgliedern schneiden in diesem System besser ab.

Das Kirchgeld ist also entscheidend für alles was wir in der Gemeinde unternehmen und was zum Erhalt unserer Kirche und des Gemeindehauses nötig ist.

Daher bittet das Presbyterium jedes Gemeindemitglied und die Freunde unserer Gemeinde, besonders aber alle Rentnern und Nichtberufstätigen um das Kirchgeld. Das wird an die Gemeinde gezahlt und bleibt zu 100% bei uns.

Das Kirchgeld sollte möglichst ein fester monatlicher oder jährlicher Beitrag sein, damit das Gemeindeleben geplant werden kann. Es kann jeder Presbyterin und jedem Presbyter gegeben werden aber auch unserer Pastorin.

Einfacher ist es, einen Dauerauftrag auszulösen oder eine Überweisung auf unser Spendenkonto zu veranlassen.

Über die Verwendung des Kirchgeldes oder einer Spende kann auch selbst entschieden werden, indem ein Verwendungszweck genannt wird. Gerne legt dann das Presbyterium auch Rechenschaft über die Verwendung des Betrages ab.

Das Kirchgeld ist durch die Spendenbescheinigung die wir dafür ausstellen von der Steuer absetzbar .

Orientierungswerte

für

Kirchgeld/Kirchensteuer

Rente

Einkommen

monatlich

netto

Kirchgeld

Kirchensteuer

monatlich

Kirchgeld

Kirchensteuer

jährlich

4.000

68,57

822,86

3.000

51,43

617,14

2.000

34,29

411,43

1.600

27,43

329,14

1.400

24,00

288,00

1.200

20,57

246,86

1.000

17,14

205,71

800

13,71

164,57

600

10,29

123,43

400

6,86

82,29

 

Konto

Frz.-Reformierte Gemeinde

Kontonummer

20 400

Bankleitzahl

350 601 90

Bank

KD-Bank

Verwendungszweck

Kirchgeld <Name>

 

 

 

Hinweise für Kollektenüberweisungen

(Beide) Kollekten eines Gottesdienstes können als ein addierter Betrag auf eins der folgenden Konten überweisen werden:

Kontoinhaber stets: KVA Berlin Stadtmitte

  Ev. Darlehensgenossenschaft

BLZ: 210 60 237

Konto: 63 606

Berliner Bank

BLZ 100 20000

Konto 470 3240 500

KD Bank

BLZ 350 601 90

Konto 156515 3010

 

  Für Gottesdienste, für die ein vollständiges Gottesdienstprotokoll vorliegt braucht auf den Überweisungen nicht zwischen der Landeskirchlichen Kollekte und der Für unsere Gemeinde unterschieden werden. Wesentlich ist aber, unter Verwendungszweck drei Angaben zu machen

  Frz.-Reform.Gemeinde Potsdam

  das Wort Kollekte

  das Datum an dem die Kollekte gesammelt(!) wurde

 

 

 

Von wem kommt das Geld?

20 % der Einnahmen sind Kirchensteuer

Erstmal kommt das Geld, das wir im Laufe des Jahres einsetzen können, von den Berufstätigen. Ihnen wird die Kirchensteuer abgezogen. Das sind um die 1,5% vom Verdienst. Diese Beträge gehen an die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Was von dort bei uns ankommt reicht für knapp 20% unserer Ausgaben. Nicht, weil von uns so wenig eingezahlt wird, sondern weil sich für unsere Gemeindemitgliederzahl nicht mehr ergibt. Ausgezahlt wird eben einfach pro Kopf. Wir können das nicht ändern, obwohl es von Nachteil für uns ist.

Und woher kommen die restlichen ca. 80% ?

Da gibt es zunächst immer in unseren Gottesdiensten die Kollekten Für die eigene Gemeinde mit einem besonderen Spendenzweck, den das Presbyterium festlegt. Hinzu kommen dann noch einzelne hoch willkommene Spenden von Freunden unserer Gemeinde. Damit bestreiten wir 10 – 20 % unserer Ausgaben. Für die noch erforderlichen 60 – 70% bleibt nur das freiwillige Kirchgeld, das komplett der Gemeinde zugute kommt. Einzelne Gemeindemitglieder spenden schon zuverlässig ein größeres Kirchgeld, oft zusätzlich zur Kirchensteuer.

Aber das reicht leider immer noch nicht!

Reformierte aus anderen Gemeinden haben im letzten Jahr fast 30% unserer Ausgaben übernommen, damit wir „überleben“ konnten. Daher der Aufruf des Presbyteriums an alle, besonders auch an die Rentner/innen:

Bitte prüft, ob Ihr Kirchgeld überweist und erwägt bitte, Eurer Gemeinde ein Kirchgeld von etwa 1,5% Eurer Einnahmen zu spenden.

Der Aufruf gilt nur deshalb besonders Rentner/innen, weil einige annehmen, ihr finanzieller Beitrag für die Gemeinde sei nicht nötig. Zu DDR-Zeiten wurden Defizite meistens durch Gemeinden aus der Bundesrepublik ausgeglichen, jetzt gehören wir selbst dazu und müssen noch mehr Eigenverantwortung übernehmen. Aber es geht auch um Fairneß gegenüber den Berufstätigen.

Die Zeiten haben sich sehr geändert und kaum jemandem unter uns geht es schlechter.

Ebenso bittet das Presbyterium aber auch alle, die noch keine Rentner/innen sind, zu überdenken, ob sie noch etwas Kirchgeld spenden können. Für das Kirchgeld gibt es immer Spendenbescheinigungen, mit denen man gut Steuern sparen kann.

Was, wenn man spenden möchte, es sich aber nicht leisten kann ?

Für die, die sich ein Kirchgeld nicht in der Höhe leisten können, in der sie es gerne täten, gibt es die Möglichkeit von Zeitspenden für unsere Gemeinde. Es gibt viele Gelegenheiten, dies oder das für die Gemeindeverwaltung, die Unterhaltung der Französischen Kirche und des Gemeindehauses zu tun - immer nur das, was einem möglich ist und was am Ende hilft Kosten zu sparen.

Schon im Voraus besten Dank von denen, die sich in besonderer Weise um unsere Gemeindefinanzen sorgen, damit wir eine einladende feine offene Gemeinde bleiben können, Gott zur Ehre und uns wie unseren Nächsten zur Freude.

Arbeitsgruppe für Spenden, Zeit, Sparideen und Dank/Nov.2009

 

       

 

 

 

Thesen des Presbyteriums zu Perspektiven unserer Gemeinde 

Zur Diskussion vorgelegt am 23.Sep.2008 auf der Häupterversammlung/Assemblée des Chefs des familles

 

 

   

 

 

   

 

Stand: 04. August 2010

 

Fragen/Kommentaren: