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Feste in
unserer Gemeinde
.... neben den "üblichen" christlichen
An christlichen Feiertage feiern wir teilweise über die Gottesdienste hinaus gemeinsam (z.B. Pique-nique im Gemeindegarten nach dem deutsch-französischsprachigen Himmelfahrtsgottesdienst). Darüberhinaus
sind in der Gemeinde gegenwärtig drei Feste etabliert:
La fête
de la musique am 21. Juni

Häupterversammlung/Assemblée des Chefs de familles
oder Gemeindeversammlung zum Kirchenjubiläum am 23.September
Das Ester-Fest Anfang November

Desweiteren gibt es im Herbst gemeinsame Feste der Reformierten in der Landeskirche:
Die Große Reformierte Dampferfahrt

Das
Réfuge-Fest Ende Oktober

Der
Reformierter Gemeindetag


La fête de la
musique
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Mo. 21.
Juni 2010
ab 17 Uhr
eher
klassisch in der
Französischen Kirche
ab 18
Uhr
eher unterhaltsam
im Gemeindegarten,
Gutenbergstraße 77 |
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Unsere erste Fête de la musique feierten wir 2002. Es sollte ein
Versuch sein und wurde ein Erfolg.
Jetzt machen wir eine sommerliche Tradition daraus, zu der versucht wird, musikalische Fähigkeiten von Gemeindemitgliedern und Freunden in einem
bunten Fest aufleben zu lassen. Das reichte schon von Gesang, musizieren auf Dudelsack, Harfe und Trommeln, bis hin zu
einem spontan gebildeten kleinen Kammerorchester, das ein Brandenburgisches Konzert aufführte.
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Die internationale Fête de la musique ist durch folgende Prinzipien
charakterisiert:
die Veranstaltungen sind
öffentlich
alle Musiker/innen treten ohne Gagen auf
die Konzerte finden an ungewöhnlichen Orten, insbesondere unter freiem Himmel statt
kulturellen Institutionen und Behörden kooperieren möglichst
internationaler
Zusammenarbeit wird gesucht

Gemeindeversammlung - Kirchenjubiläum, Häupterversammlung
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23. September
18 Uhr
in der
Französischen Kirche
anläßlich der Eröffnung unserer Kirche am
23.September 1753 |
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Andacht
Häupterversammlung (früher Familienhäupterversammlung
oder Assemblée des Chefs de familles), einer Art Jahreshaupt-versammlung mit kurzweiligen Berichten aus den verschiedenen Bereichen der Gemeindearbeit
Dank
den Ehrenamtlichen und der Pastorin
Banquet
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Schwimmt nicht mit dem Strom (Brief an die Römer 12,2a)
- Bericht von der letzen Häupterversammlung
Meistens habe ich mit festlichen Anlässen so meine Schwierigkeiten
und fühle mich ein wenig unsicher,
aber als ich am Dienstagabend
um 18 Uhr in unsere Kirche trat, die
festlichen Tische und die vielen Menschen
darum herum versammelt sah,
war das ein sehr schöner, erhebender
Anblick. Mit Beginn
der Häupterversam-mlung genoss
ich es, einfach den
Blick umherschweifen
zu lassen und zu
sehen: wie vielfältig
und bunt unsere
Gemeinde ist. Überhaupt,
wie viele aktive,
engagierte, interessierte
Menschen
in unserer Gemeinde
zusammen-kommen. Wie wohltuend, viele
vertraute Gesichter
zu sehen, aber auch
manches neue, bisher
ungekannte Gesicht
zu entdecken.
Das Besondere dieses Abends
war mit allen Sinnen zu spüren: die
ehrfurchtsvolle, andächtige Atmosphäre
von Klaviermusik, dem Glaubensbekenntnis
von La Rochelle,
den Weisheiten aus dem Römerbrief
und Dankesworten. Und zugleich die
Anwesenheit klarer, scharfsinniger,
nüchterner Gedanken in den Berichten
zum Mitgliederstand, den Finanzen
und dem perspektivischen Ausblick.
Ich bin noch immer beeindruckt
von dem Mut, mit dem sich unsere
Gemeinde auf die Suche nach neuen
Formen einlässt – wahrlich reformiert
Schwimmt nicht mit dem Strom (Rö.12,2 a)
und sich reformierend.
Schon beim
Eintreffen in der Kirche überraschte
die ungewohnte Formation der
Tische und weckte die erwartungsvolle,
gespannte Frage: „Was erwartet
mich/uns heute Abend?“ Auch
unser Gast, Pfarrer Dr. Krebs, fasste
diese eindrucksvolle Erfahrung zu
Beginn seiner Grußrede
in bewegte und
bewegende Worte.
Es ist die gute
Mischung aus Mut
zu Neuem und des
Festhaltens und Erinnerns
an Bewährtes,
wie es in der
Confession de Foi
zum Ausdruck kam,
die ich an diesem
Abend zum ersten
Mal gelesen habe.
Erstaunlich modern
ist sie, ebenso zeitlos
und zeitgerecht
zugleich wie auch
die Übersetzung der
Bibel in gerechter Sprache.
Schön aber auch, dass nicht alles
„perfekt“ organisiert war, sondern
Mitdenken und Mitmachen gefragt
waren beim Austausch der Speisen
und Getränke.
Insgesamt war diese
Häupterversammlung aus meiner
Sicht ein schönes Gegenstück zum
Fernsehgottesdienst zu Beginn des
Jahres: dort die Ausstrahlung nach
außen, hier die Ausstrahlung nach innen.
Beides sind hoffentlich gemeinschaftliche
Erfahrungen, die uns auch
Kraft geben, wenn schwierige Phasen
durchzustehen sind. Krister Volkmann




Ester-Fest
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Fr. 12.Nov. 2010 18 - 22 Uhr in der
Französischen Kirche Alle Jugendlichen, die zum Tauf- oder Konfirmandenunterricht gehören, können in der Kirche schlafen, mit Isomatte und Schlafsack, Frühstück im
Gemeindehaus. |
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Das Ester-Fest, stets Anfang November gefeiert,
ist schon viele Jahre ein Höhepunkt im Gemeindeleben.
Unsere Kirche erwies sich stets wie geschaffen dafür.
Zuerst wird das biblische Buch Ester - immer wieder neu inszeniert - möglichst originalgetreu vorgetragen.
Danach schwelgen wir an der
üppigen Estertafel und tanzen in großen Reigen.
Diese Gemeindetradition, die auch schon andere von uns übernommen haben, ging vor Jahren aus
einem unserer Bibelseminare
, damals über das Buch
Ester, hervor.
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Vorbereitungstermine
Und noch was
Bitte Rasselinstrumente
mitbringen: bei HAMAN wird immer gerasselt.
Wer etwas Schönes zum Essen mitbringen möchte, kann das gerne tun. Die
Speisen werden mit fantasievollen bezeichnet mit Namen, die in der
Geschichte vorkommen: Bigthangs Giftmischung, Esters
Liebesperlen, Waschtis Courage-Snacks, Mordechais
Kraftklopse, usw.
Wir freuen uns über Spenden von 5-10 Euro.
In
diesem Jahr dürfen wieder die Jugendliche ab 13 Jahren auch in der Kirche
übernachten. Dazu bitte Isomatte oder Luftmatratze und Schlafsack und
evtl. noch eine zusätzliche Decke mitbringen.Wir schlafen auf der warmen
Fussbodenheizung, aber die Steine sind hart.
Am
Sonnabend Morgen frühstücken wir im Gemeindehaus im
Holländer Viertel und haben dann einen gemeinsamen Vormittag
Konfirmandenunterricht zum Thema:
Erinnern und Gedenken: 9.
November 1938 in Deutschland. Gottes Volk und Judenpogrom
Wenn es möglich ist, bereitet euch etwas auf die
Estergeschichte vor. Sie steht in der Bibel.
Wenn es möglich ist, sprecht mit euren Eltern über den 9. November 1939.
Hier die Textfassung, nach der wir dann spielen
.
Für Erwachsene und Jugendliche, die die
Geschichte zum ersten mal hören, haben wir ein paar Verstehens- und
Interpretationshilfen zusammengestellt
.
Wie soll das Fest nun vorbereitet werden ?
Für Neueinsteiger: Die Geschichte steht in der Bibel, ein Buch im AT mit nur 10 Kapiteln.
Lest die Haupthandlung am besten zuerst in einer Kinderbibel, dann in der
Guten Nachricht, dann vielleicht bei Luther, in der Zürcher oder
Elberfelder Übersetzung.
Wenn man die Handlung einigermaßen kennt, braucht man ja nur noch alles zu überfliegen.
Gespielt wird der Text, wie wir ihn seit über 10 Jahren kennen.
Es
wäre schön, wenn alle mitmachen können.
Musik: fragt doch mal unter allen Jugendlichen rum.
Erzählerinnen: fragt Luise, die JG, vielleicht machen die auch mit.
Scheinwerfer?: Wer hat einen Draht zum Theater wegen einem Verfolger (das ist ein Scheinwerfer, mit dem man gut verfolgen kann) ?
--
Das war doch in den letzten Jahren sehr gut, nicht ?
Verstehens- und Interpretationshilfen
Der Name Ester
Der Name ESTER heißt im Persischen „strahlender Stern“ und ist in Babylon der Name der Liebesgöttin „Ishtar“, die man im Morgenstern der Venus sieht. Aber hebräisch gehört, heißt ESTER: „ich bleibe verborgen“. Und diese Verborgenheit bezieht sich auf die jüdische Überlieferung – auf Gott.
... Die Welt versucht ohne IHN zu leben und als Folge davon, SEIN Volk zu töten. Aber sie kann es nicht! Dies ist das Geheimnis des verborgen bleibenden und dennoch dieser Welt einwohnenden Gottes.
Brigitte Fuhrmann
Ester - eine Königin rettet ihr Volk
So hat ESTER ihr Volk gerettet: mutig und listig und unter dem Einsatz ihres eigenen Lebens. Und Israel hat ihr das nie vergessen! Durch die Jahrhunderte der Verfolgung hindurch bis auf den heutigen Tag feiert man unter Juden jährlich zu ihrem Gedächtnis ein ausgelassenes Freudenfest – das „Los“-Fest
oder Purim genannt. Man beschenkt sich gegenseitig, die Kinder verkleiden sich, und jeder jüdische Mann soll so viel trinken, daß er nicht mehr unterscheiden kann zwischen „verdammt sei Haman“ und „gepriesen sei Mordechai“. Ich habe bei der Geschichte von Ester oft lächeln müssen, vor allem am
Anfang, ich habe gestaunt über die glücklichen Fügungen, die berichtet werden, aber ich habe auch voller Traurigkeit gewünscht, es hätte noch öfter eine Ester gegeben, um das jüdische Volk vor Verfolgung und Vernichtung - auch durch die christlichen Hamans – zu bewahren.
Sylvia Bukowski
Auszug
.......
Memuchan, Berater des Königs: Bedenkt, wenn sich Königin Vaschtis Verweigerung herumspricht. - Würden da nicht alle Frauen denken:
„Was die Königin kann, das kann ich auch!“ ?
Bedenkt weiter, welche Frau würde noch tun, was ihr Mann fordert?
Mir scheint, es bleibt nur, euch von der Königin zu trennen und eine andere Frau zu nehmen. Laßt alle Welt wissen, daß man nicht ungestraft eurem Befehl widerspricht.
Haman: Großer König, es gibt ein Volk, zerstreut und abgesondert unter allen Völkern in allen Ländern deines Reiches. Ihr Gesetz ist anders als das aller Völker, und sie tun nicht nach des Königs Gesetzen. Es ziemt dem König nicht, sie gewähren zu lassen. Gefällt es dem König, so
lasse er schreiben, daß man sie umbringe.
Nebenbei gesagt, ich schätze, daß wir dadurch 10.000 Ztn. Silber in die Schatzkammer bekommen.
Mordechai: Denke nicht, daß du allein von allen Juden dein Leben retten wirst, nur weil du im Palast lebst. Denn wenn du jetzt schweigst, so wird Hilfe und Rettung für die Juden von anderem Ort her kommen, du aber und deines Vaters Haus werden umkommen. Und, wer weiß, ob du nicht
nur Königin geworden bist, um dein Volk zu retten ?
Ester: Also gut. Geh‘ hin und versammele alle Juden in Susa und fastet 3 Tage für mich. 3 Tage lang sollt ihr nicht essen und nicht trinken, weder Tag noch Nacht. Auch ich und meine Dienerinnen wollen fasten.
Und dann will ich zum König gehen. Komme ich um, so komme ich um.
.........
Hier die Textfassung, nach der wir dann spielen
.

Große
Reformierte Dampferfahrt
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Sonnabend
4. September 2010
Abfahrt:
11 Uhr mit der Capt. Morgan Liebknechtbrücke gegenüber
vom Berliner Dom
Teilnahme kostenlos | Restauration an Bord
Route:
Richtung Müggelsee mit Zwischenstopp in Köpenick und Andacht in der
Schloßkapelle
Rückkehr: ca. 17 Uhr am Ausgangspunkt
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Unsere wohlhabenden Cousinen und Cousins der Französischen Kirche zu Berlin chartern
jährlich einen Ausflugsdampfer, laden alle Reformierten ein und ermöglichen uns einen - aller
Erfahrung nach - wunderbaren Tag auf Berliner- und Potsdamer Gewässern.
Es gibt eine
Andacht, es wird gesungen und gespeist und man läßt es sich in Gottes guter Schöpfung
reichlich gut gehen.
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Réfuge-Fest
Das Réfuge-Fest erinnert an die Unterzeichnung des Edikt von Potsdam
durch den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm.
Das famose Edikt - heute müßte es Einwanderungsgesetz genannt werden - war eine Voraussetzung
für die Einwanderung vieler Tausend Hugenotten nach Brandenburg, mithin die Voraussetzung für
die Gründung unserer Gemeinde. Das soll nicht vergessen werden.
Schon lange wird das Feste gemeinsam mit der Französischen Kirche zu Berlin
gefeiert, so auch in diesem Jahr.
| Freitag 29.Okt. 2010 |
19:30 Uhr
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Festvortrag
zum Réfuge-Fest
dem 325. Jahrestag des Edikt von Potsdam
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Französische Friedrichstadtkirche
am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte
im Unterbau im
Georges Casalis Saal
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| Sonntag 31.Okt.
2010 |
11 Uhr |
Gottesdienst Predigttext:
Predigt:
anschließend: Empfang |
Französische Friedrichstadtkirche
am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte
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Reformierter
Gemeindetag
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So. 12. September 2010
in
Brandenburg und Mötzow
am Beetzsee
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10 Uhr |
Abendmahlsgottesdienst in der St.Nikolaikirche (Altstadt) |
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anschließend Fahrt nach Mötzow |
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12:30 Uhr |
Mittagessen |
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13:30 Uhr |
Berichte und Gespräche zum Thema |
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15 Uhr |
Kaffeetrinken |
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15:30 Uhr |
Abschluss |
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Da wir Reformierten weit über Brandenburg
gestreut sind, ist unser wandernder Gemeindetag
eine wichtige Institution, um miteinander in Kontakt zu bleiben.
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