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Das Projekt Hugenottengarten mit Gemeindepavillon

.... für unseren Gemeindegarten in der Gutenbergstraße

 

 

Im Innenhof unseres Gemeindehauses im Holländischen Viertel entsteht ein hugenottischer Garten, der öffentlich zugänglich sein wird.

Der Hugenottengarten wird in jedem Fall aber auch der Gemeindegarten bleiben - viel Wachsen und Blühen und Gedeihen, auch in unserer Gemeinde.

Dabei sind schon vielfältige Bezüge zu der reichen hugenottischen Gartenbautradition in Brandenburg hergestellt, ohne daß der Garten darum zu einem botanischen Garten zu werden droht.

Für die Denkmalpflege wurde eine Projektskizze erarbeitet, die eine Vorstellung vom Projekt vermittelt

Entscheidend ist für den Abschluß des gesamten Vorhabens ist wieder die Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde und weit darüber hinaus, damit unsere schönen Ideen auch zu finanzieren sind

Hier sind auch Mitteilungen zum Projekt festgehalten, damit deutlich bleibt, wie sich alles entwickelt

Vorstellen läßt sich auch, daß der Hugenottengarten für unseren Weltladen  zur Bereicherung wird

 

 

Projektgruppe

Die offene Arbeitsgruppe für das Projekt Hugenottengarten trifft sich

 

Gemeindehaus

Gutenbergstraße 77

noch nicht festgelegt

Die Verantwortlichen des Projekts in der Gemeinde sind,

Ina Holz (Landschaftsarchitektin)

Dr. Ursula Theiler

Hildegard Rugenstein (Pastorin)

 

 

 

Es gibt die Lösung für alle…!

... Behebung von Engpässen in der Gemeinde

[April 2015] Immer wieder mal ist der Gemeinderaum zu eng für Veranstaltungen und er ist stets zu eng für die Proben unseres Chors. Oder es überschneiden sich zwei Termine zur Raumnutzung. Unserem florierenden "Aktionsladen" mangelt es an Stauraum - die jetzige Küche wäre ideal dafür. Die Gemeindegruppen GG Finanzen, GG Gebäudeverwaltung u.a. hätten gerne einen Raum, in dem sie ihre Unterlagen verwahren können. Es gibt die Lösung für alle diese Probleme; und sie heißt nach vielen Beratungen:

Der Pavillon im Hugenottengarten!

Seit ca. 8 Jahren laufen die Planungen und Spendenaktionen zur Finanzierung des schönen Vorhabens. Jetzt ist alles weitgehend beisammen. Unser Gemeindemitglied Hans-Jürgen Hurlin hat die statischen Berechnungen für den Bau spendiert. Unser Architekt Phillip Jamme hat auf einen Gutteil seines Honorars verzichtet. Viele aus der Gemeinde haben über viele Jahre viel gespendet an Geld und Zeit, und viele haben sich an Aktionen beteiligt, die der Finanzierung unseres Großvorhabens dienten. Nach der Auswertung der Angebote der Baubetriebe lässt sich sagen, die Baukosten sind nach menschlichem Ermessen aufgebracht. Aber, liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinde, bitte noch nicht zurücklehnen und das Spenden einstellen, bevor wir nicht im dem heizbaren Pavillon sitzen. Gewiss werden noch kurzfristige baubegleitende Stoßeinsätze nötig werden, um die Baukosten in den Grenzen unserer Möglichkeiten zu halten. Jetzt steht zwar die Finanzierung, aber der neue größere Gemeinderaum im Pavillon muss auch möbliert und die Küche dort muss ausgestattet werden. Hoffentlich wird reichlich Kirchgeld gezahlt, und hoffentlich spendet jede/r so viel, wie ihr/m irgend möglich ist (Spenden werden auf Bitte auch sofort bescheinigt!). Stellt euch vor, wie wir künftig nach dem Gottesdienst mit Blick in den Hugenottengarten die Sonntagssuppe von Renata zu Dohna genießen und ein ergiebiges Predigtnachgespräch führen. Oder malt euch ein Gemeindegartenfest aus, zu dem wir die Flügeltüren zum Garten weit geöffnet haben und uns, wenn es zu regnen beginnt, in den Pavillon zurückziehen, um dort weiter zu plaudern und aufs Feuer in der Theuer-Schale zu schauen. Oder denkt euch, der Garten ist schneebedeckt und wir üben im Chor munter Lieder für den Ostergottesdienst ein … Und, nebenbei gesagt, es beginnt sich sogar schon ein Interesse an dem Pavillon abzuzeichnen, dass zur Hoffnung Anlass gibt, den laufenden Unterhalt des Pavillons, wie den der Kirche, durch Nutzungsentgelte bestreiten zu können. Aber zunächst muss gebaut werden. Schaffen wir das alles in diesem Sommer? Es liegt nur noch an uns. Allez!

 

 

 

Projektskizze

für den

Hugenottengarten mit Pavillon

im Innenhof des Grundstücks Gutenbergstraße 77/78

Ziel

Historischer Hintergrund

Ausgangssituation

Gartenplanung

Bauplanung

 

Ziel

Die Französisch-Reformierte Gemeinde wächst und benötigt einen größeren Gemeindesaal, der auch sakral nutzbar ist. Dazu wird der vorfindliche Schuppen im Garten als Pavillon hergerichtet, um sowohl den benötigten Saal als auch Gartenutensilien aufzunehmen. Der Gemeindesaal soll pavillonartig zum Garten hin nutzbar sein.

Das ungestalteten Hofareal wird als Hugenottengarten rekultiviert. Zusammen mit der Pavillon entsteht ein Areal hoher Lebensqualität, sowohl für die Gemeinde, wie für öffentliche Veranstaltungen (Führungen, Konzerte, Podiumsgespräche, Lesungen, Begegnungen u.a.m.). Der Garten wird Inkulturation von Fremdem und Tolerierung Andersdenkender assoziieren, indem er auch die hugenottische Immigration und damit verbundene bedeutende Impulse für die Gartenkultur unserer Region thematisiert.

Gleichfalls bringt der Hugenottengarten in Erinnerung, worin die ursprüngliche, mittlerweile weithin verbaute Funktion der Innenkarrees des Holländischen Viertels bestand.

Auf ungewöhnliche Weise werden so wichtige historische Elemente mit akuten städtebaulichen und politischen Erfordernissen produktiv und zukunftsweisend verknüpft.

 

Historischer Hintergrund

Kurfürst Friedrich Wilhelm gewährte evangelischen Glaubensflüchtlingen Zuflucht in Brandenburg. Die Könige Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. begünstigten deren Ansiedlung in Potsdam, um dessen wirtschaftliche wie kulturelle Entwicklung zu fördern und, nicht zuletzt, um gärtnerische Projekte voranzutreiben. Insgesamt entwickelte sich diese Einwanderung beispielhaft – Menschenleben wurden gerettet und wirtschaftliche wie kulturelle Anstöße gegeben, die Land und Leute bereicherten. Das gilt es in Erinnerung zurufen, sinnlich darzustellen und in Diskurse zu aktuellen Fragen einzubringen.

Das Grundstück Gutenbergstraße 77/78 schenkte König Friedrich Wilhelm II. der Französisch-Reformierten Gemeinde Ende des 18.Jh.. Der Innenhof des Grundstücks wurde, wie im Viertel üblich, stets als Wirtschaftsgarten genutzt, doch darüberhinaus auch – kommunikativ – als Gemeindegarten. Diese Funktionen sollen fortgeführt werden.

Zu den vornehmsten Errungenschaften, die Hugenotten einführten, zählt ihr Gartenbau. Sie brachten z.B. Spargel, Blumenkohl, Artischocken, Küchenkräuter ins Land, führten die Blumenzucht ein und trugen wesentlich zur Verbreitung der Kartoffel bei. Der Hugenottennachkomme Charles-François Achard entwickelte Anfang des 19.Jh. ein wirtschaftliches Verfahren zur Zuckergewinnung aus Rüben.

Hintergrund dieser Aktivitäten ist eine eigene hugenottische Tradition der Erforschung und Nutzung von Pflanzen sowie der Gestaltung von Gärten. Hugenotten waren, unter anderen, Olivier de Serres, Begründer der französischen Agronomie, Jacques Androuet du Cerceau, der Gestalter der Tuilerien von Fontainebleau oder, um nur noch einen aus einer langen Liste zu nennen, Bernard Palissy, der in seiner Racette véritable, angelehnt an Psalm 104, einen paradiesischen Garten entwarf, der in seiner Zeit der Religionskriege auch ein Jardin du refuge sein sollte.

Diese kaum angedeutete große Tradition setzte sich im Raum Berlin/Potsdam ungebrochen fort. Es bildeten sich Dynastien hugenottischer Gärtnerfamilien, die bis in unsere Tage reichen. Es sei nur an die Familien Bouché, Matthieu, Sarre erinnert. Unter den Gründern der Französisch-Reformierten Gemeinde in Potsdam waren Gärtner übrigens unverhältnismäßig zahlreich vertreten.

In der Tradition der Gemeinde geht es jedoch nicht nur um die Bewahrung des großen Erbes, sondern, fast mehr noch, um dessen Aktualisierung und Nutzung für unsere Zeit.

 

Ausgangssituation

Im Gemeindehaus ist ohne schwerwiegenden Eingriff in den historischen Schnitt des Holländerhauses keine Vergrößerung des Gemeindesaals möglich. Der erforderliche Saal kann nur außerhalb des Hauses errichtet werden. Für einen Neubau käme die im Bebauungsplan ausgewiesene Fläche in Frage, auf der sich, u.a., der bereits genannte Schuppen befindet.

Der große geschützte Innenhof – die größte zusammenhängende Freifläche im gesamten Viertel – ist derzeit ein "verlorene Ort" auf historischem Boden. Dieses Areal gilt es wiederzugewinnen, indem historische Zusammenhänge gewahrt bleiben und indem es eine zukunftsweisende inhaltliche Prägung erhält, ohne als Botanischer Garten zu erstarren. Ausgesprochen hilfreich für eine künftige breite Nutzung ist die vorhandene Infrastruktur des anliegenden Gemeindehauses.

Um den Garten herum wird die Bebauung gegenwärtig weiter verdichtet. Die gärtnerische Gestaltung des Innenhofes und die Nutzbarmachung des Pavillons wird den Bebauungsdruck von dieser Fläche nehmen.

 

Gartenplanung

Das Gartengrundstück ist 28m breit, ca. 24,5m tief und somit ca. 690m2 groß. Südlich grenzen zwei fünfachsige Holländerhäuser an, östlich eine Brandwand, vorgelagert der erwähnte Schuppen. Im Norden und Westen ist das Grundstück mit einer ca. 1,50m hohen Mauer umfriedet.

Die Gliederung der Häuser spiegelt sich in der Neugestaltung des Gartens formal-architektonisch in axialen Beziehungen zu den Häusern und zum künftigen Pavillon wider.

Ein ca. 122m2 großes Rasenoval mit zwei alten Obstbäumen, in den Proportionen des knobelsdorff'schen Grundrisses der Französischen Kirche, bildet die Mitte des Gartens und erfüllt für Veranstaltungen die zentrale Aufenthaltsfunktion.

Vorgesehen ist eine Dreiteilung des Gartens entlang der Längsachse:

 ■  Parallel zur Hausfront verläuft – traditionell – ein hausnaher Wirtschaftsstreifen.

 ■  Das längsaxial ausgerichtete Rasenoval umgibt ein leicht erhöhtes Blumengeviert, symmetrisch eingefaßt, östlich vom Pavillon, westlich von einer Pflanzfläche mit eingebetteter Gartenbank.

 ■  Im nördlichen Gartenbereich entsteht symmetrisch zum Wirtschaftsstreifen eine Pflanzfläche.

 

Ein Wegesystem, das sich am Ebenmaß der umgebenden Architektur orientiert, erschließt und gliedert die Anlage. Die Belagsflächen werden durch Lesestein gestaltet – hier häufig vorkommendes und ursprünglich bereits im Garten verwendetes Material – der so verlegt wird, daß Rasen in den Fugen wächst. Für den Wirtschaftsstreifen soll, wie beim vorhandenen Restbestand, antiker (gebrauchter) Backstein verlegt werden.

 

Die Bepflanzung wird an die hugenottische Gartenbautradition erinnern. Neben das schon erwähnte Gemüse könnten noch Melonen und Kartoffeln treten. Ferner ist an eine Auswahl von Pflanzen gedacht, die hugenottische Botaniker eingeführt bzw. verbreitet haben oder die nach solchen benannt sind (Tulpe, Kaiserkrone, Ranunkel, Kirschlorbeer, Gentiana clusii, Primula halleri, Pulsatilla halleri).

Die vorhandenen Bäume bleiben erhalten. Als Neupflanzungen kämen allenfalls ein Maulbeerbaum (als Bezug zur legendären hugenottischen Seidenraupenzucht) und die vom Hugenottennachfahren Ludwig Kassin in Werder/Havel entdeckte Kirschsorte Kassins Frühe in Frage.

Für die Fassade des Pavillon sind Kletter- bzw. Spaliergehölze oder Wein geplant. Das Rasenoval wird von einer Schmuckpflanzung eingefaßt. Südländische Gewächse in Kübeln sollen an besonderen Orten im Garten aufgestellt werden und an Herkunftsgebiete der Hugenotten erinnern. Im Winter sollen die Pflanzen dann im Gemeindesaal stehen, der damit zu einer Orangerie wird.

 

Als Öffnung des Gemeindesaals, hin zum Rasenoval, drängen sich für den Pavillon zweiflüglige Fenstertüren mittig in der Fassade auf. Diese Komposition unterstützt das Ensemble aus Garten und Gemeindesaal. Es erweitert die Nutzungsmöglichkeiten des Hugenottengartens und des Pavillons erheblich.

 

Mit dem Hugenottengarten als einer besonderen Form eines Nutzgartens wird - auf der letzten möglichen Parzelle - der ursprüngliche, fast ländliche Charakter des Holländischen Viertels rekonstruiert und zugänglich gemacht, ohne dabei lediglich ein museales Betrachtungsobjekt zu schaffen.

 

Bauplanung

Mit der Neugestaltung des Gartens wird der Gartenschuppen saniert und so umgestaltet, daß er sich als Pavillon künftig für Veranstaltungen, als Orangerie und Nebengelaß nutzen läßt.

Der vorfindliche Schuppen resultiert aus schrittweisen, rein funktionalen Umformungen eines unbekannten Ursprungsgebäudes. Die letzte einscheidende Umformung geschah 1985. Heute stellt sich der Schuppen als schlichter gemauerter Kubus mit flach geneigtem Pultdach dar. Seine Fassade prägen eine Reihe Brettertüren von 1985 und zwei schmale Fenster mit Kämpfer und Oberlicht, die auf das erste Viertel des letzten Jahrhunderts zu datieren sind.

Form und Zahl der Türen wurden verändert. Sie haben nicht mehr ihre originale Höhe und befinden sich nicht alle an ihrer ursprünglichen Stelle. Ein Photo vom Ende der 70er Jahren zeigt weniger und teils flachere Türen an teils anderem Ort, dazu einen vermauerten Kellerzugang und ein weiteres Fenster. Heute sind die Türen und Fenster unregelmäßig und nicht axial angeordnet, sondern nach Erfordernissen der Stall- und Nebenräume.

Die Fassade war offensichtlich immer verputzt. Genaues hierzu - wie auch zu eventuell vermauerten Öffnungen - wird das Abschlagen des Verputzes zu Tage fördern.

Innen wurden neue Trennwände eingezogen und eine Bodenplatte eingebracht.

Der Dachstuhl ist nicht original. Das ist u.a. an unverschlossenen ehemaligen Durchbrüchen für eine Mittelpfette erkennbar.

Historische Ausbaudetails sind nicht erhalten.

 

Der Pavillon ist konsequent auf den Hugenottengarten ausgerichtet. Sie umfaßt einen Gemeindesaal und zwei seitliche Nebenräume, die von den Giebeln her zugänglich sind.

Die Brettertüren und die beiden kleinen Fenster werden zurückgenommen. An ihre Stelle tritt mittig,  mit Bezug zu den Achsen des Rasenovales, eine Dreiergruppe von Fenstertüren mit Schiebeläden. Die Fassade erhält im Bereich des Gemeindesaals einen Glattputz und eine durchgehende Blockstufe, deren Material auf das des Pflasters abgestimmt wird. Die seitlichen Fassaden- und die Stirnflächen des Pavillons werden vom Verputz befreit und mit einer Putzschlämme überzogen. Die Fassade erhält eine Rankhilfe.

Die Dachfläche bleibt unverändert und wird lediglich saniert und gedämmt. Sie kann ein zentrales Oberlicht enthalten, daß den Gemeindesaal zusätzlich belichtet und gestaltet.

 

Innen wird die nördliche Wand so versetzt, daß der Gemeindesaal mittig entsteht. Die Lage der ehemaligen Wand könnte durch Wandvorlagen angedeutet werden.

Die Fenstertüren bilden, von innen betrachtet, eine symmetrische Front, die sich zum Garten weit öffnen und einen lichten Veranstaltungsraum entstehen läßt.

 

 

 

 

Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising

 

Gordon Karau hat federführend den Flyer entworfen, mit dem wir auf unser Vorhaben aufmerksam machen.

 

 

 

 

Ältere Mitteilungen zum Projekt Hugenottengarten

 

Die Drei-Schuppen-Frage

[07.10.11] Nicht nur gärtnerisch nimmt der Hugenottengarten Gestalt an, denn jetzt haben wir zwei auffallend schöne neue Schuppen im Garten, einen für Gartengeräte und ähnliches, einen für unsere drei Mülltonnen und die drei des Nebenhauses.

„Schuppen“ ist aber ganz offensichtlich eine unpassende Bezeichnung. Deshalb starten wir nun einen inoffiziellen Namenswettbewerb: Wer lässt sich von den beiden schmucken Häuschen, entworfen von unserem Architekten Philipp Jamme, inspirieren und schlägt eine angemessene Benennung vor, die beiden Neubauten besser gerecht wird? Schuppen klingt zu sehr nach wackelig, leicht schief und in eine Ecke gequetscht. Die Bezeichnung Pavillon ist allerdings schon vergeben für den Gemeindepavillon, zu dem wir den alten baufälligen Schuppen umbauen werden, für den wiederum Schuppen eine beschönigende Bezeichnung ist.

Vielleicht fragt aber noch jemand: Wofür denn diese beiden neuen „Schuppen“? Kosten tun die doch auch! Die Abstellmöglichkeit für die sechs Mülltonnen ist einfach erforderlich, weil wir das den Nutzern unseres Nebenhauses, den Betreibern des Apartmenthauses „Zum Hofmaler“ bei den Vertragsverhandlungen zugesagt haben. Die sechs überdachten Abstellplätze lösen jetzt gleich das Problem für sämtliche Mülltonnen im Hugenottengarten.

Der zweite „Schuppen“ hinter dem künftigen Gemeindepavillon ist erforderlich, weil wir über keinerlei Abstell- und Lagermöglichkeiten in der Gemeinde verfügen. Wir haben weder im Gemeindehaus noch in der Kirche einen Keller oder Boden mit nennenswerter Kapazität.

Ursprünglich war gedacht, einen Teil des Gemeindepavillons (ca. 25%) als Lagerraum zu belassen. Doch in den sich hinziehenden zahlreichen Überlegungen zum Pavillon hat sich schließlich völlig eindeutig der Wunsch durchgesetzt, dort auch eine Teeküche mit unterzubringen, damit dann bald die Gänsemärsche durch den Weltladen und das Zehentreten in der Gemeindeküche ein Ende haben. Aber Lagerraum und Küche im Gemeindepavillon hieße, dass wir kaum noch etwas gut machen zum bisherigen Gemeinderaum, der oft genug zu eng geworden ist. Einwände, dass das ganze Vorhaben mit neuem „Schuppen“ und mit einer
Küche im Gemeindepavillon jetzt aber mehr kosten wird als wir geplant und zur Verfügung haben, wurden fast allgemein mit dem Argument zurückgewiesen, wir können doch, wie damals bei der Kirche, den Ausbau schrittweise vornehmen. Und im Übrigen, das lässt sich doch schon erkennen, wird der Hugenottengarten mit dem Pavillon so schön, dass dann bald genügend Spenden eingehen werden, um den Pavillon komplett ausbauen zu können.

Wie sehr dieses schöne Vorhaben motiviert, war während der Erdarbeiten für die beiden neuen „Schuppen“ zu erleben. Wer nicht dabei war, kann sich fragen, wo der reichliche Bauschutt geblieben ist und wie der Berg von Mutterboden zustande gekommen sein mag, der jetzt im Garten aufragt.

Höchste Dringlichkeit hat nun erst einmal der Einbau von Regalen in den neuen „Schuppen“ und danach das
Leerräumen des alten Schuppens, damit noch vor dem Winter die Bauarbeiten am Gemeindepavillon beginnen können. Karl Seufert hat schon mit den Arbeiten im neuen „Schuppen“ begonnen und wird sich sehr über Unterstützung freuen. Bitte meldet Euch, melden Sie sich dafür bei ihm!

 

 

 

Zwischenstand

[26.04.11] Die Gemeindeberatung im April hatte den Hugenottengarten zum Hauptthema.

Die Entwürfe für den Gartenschuppen und die Mülltonnenbox unseres Architekten Philipp Jamme fanden Anklang. Die Gemeindegruppe Hugenottengarten wird die Umsetzung der Entwürfe in den kommenden Wochen in die Wege leiten:

In der Nordostecke des Gartens entsteht der Gartenschuppen, leicht versetzt hinter dem künftigen Pavillon.

In der Nordwestecke des Gartens wird eine überdachte Mülltonnenbox errichtet, die alle 6 Tonnen des Grundstücks aufnehmen wird.

An der Westseite wird zwischen dem Rasenoval und dem (Christenlehre-)Westbeet alsbald ein befestigter Gartenweg aus Klinkern (wie die Terrasse) angelegt.

Für  den Unterbau des Wegs, der Mülltonnenbox und des Schuppens wird bald wieder zu Arbeitseinsätzen gebeten.

 

 

 

[Juni 2010] Ina Holz und Hildegard Rugenstein laden nach dem Gottesdienst zu einem gemütlichen Abend in den Hugenottengarten ein:

Sonntag 11. Juli 2010

 nach dem 18 Uhr Gottesdienst

 

Eßbares kann gerne mitgebracht werden, Getränke sind da.

Wir werden aus den Erinnerungen von Karl Manoury vorlesen. Er war bis Mitte der 60er Jahre Pastor unserer Gemeinde und lebte Jahrzehnte im Gemeindehaus. Sehr interessant schrieb er über die 30er - 50er Jahre in der Gemeinde.

Und wir werden uns über die Fortschritte des Hugenottengartens informieren, freuen und weiterplanen.

 

Die möglichen Tore vom Fussball hört man aus den umliegenden Fanclubs deutlich genug, also wir verpassen nichts.

 

[09.02.10] Wer in den Wochen vor dem Weihnachtsfest einen Blick in den Garten (oder besser auf die Baustelle) geworfen hat, konnte eifriges Klopfen, Steineknacken und Sandabziehen beobachten. Rechtzeitig vor dem ersten Frost ist die Fläche hinter den Häusern, der sogenannte „Wirtschaftsstreifen“ mit roten Klinkern gepflastert worden! Im Vorfeld wurden unterirdisch Rohrleitungen und Versickerungstunnel als Entwässerungsanlage insbesondere für das Dach des Pavillon und die gartenzugewandten Hausdachseite angelegt.

Der „Wirtschaftsstreifen“ soll künftig vielseitig genutzt werden: als schattiger Bereich für Tische und Stühle, als Platz für eine Tischtennisplatte, hinter dem Apartmenthaus als Radstellplatz, vor dem Pavillon als künftiger, schöner Eingangsbereich ...

In dem wir die Pflasterfläche mit Kübelpflanzen schmücken, wollen wir auch einen Bogen zu hugenottischen Traditionen schlagen. Ein erster, großer, wichtiger und vor allem auch sichtbarer Schritt ist mit dem Wirtschaftsstreifen getan. Im nächsten Jahr sollen viele Schritte folgen.!!!

Der Ausbau des Pavillons ist das große Projekt, von dem auch die endgültige Fertigstellung des Gartens abhängt. Daher werden wir in diesem Jahr parallel zu den geplanten Bauarbeiten zuerst mit der Anlage der Pflanzbeete an der westlichen und nördlichen Grenzmauer beginnen.

Jetzt liegt der Garten unter einer dicken Schneedecke, der Birnenbaum trägt eine lustig-vielzipflige Mütze, die verschiedenen Materialhaufen sehen aus wie ein Miniaturgebirge. Über allem liegt diese wunderbare Winterruhe ...

Als Gartengruppe werden wir uns aber nicht in der Winterschlaf verkriechen sondern mit Hilfe von Papier, Gesprächen, Diskussionen, Fachbüchern, Farbstiften und vielen Kannen heißem Tee die nächsten Schritte zu planen. Dann kann mit Beginn des Frühjahrs – und der damit einhergehenden Lust in der Erde zu wühlen und Pflanzen beim Wachsen zu erleben – wieder tatkräftig zu den Gartengeräten gegriffen werden! Worauf ich mich sehr freue ist die Rahmenplanung der Bepflanzung. In unserem Garten gibt es eine faszinierende Vielfalt von Pflanzenthemen zu berücksichtigen: Pflanzen der Bibel, Pflanzen mit hugenottischer Tradition, Blumen für die Kirche, Gemüse für das Erntedankfest – auch die Forster'sche Staudentradition soll nicht unbeachtet bleiben ...

All diese Themen miteinander zu verschmelzen wird ein schöner, bunter und kreativer Prozess. Eine herzliche Einladung an dieser Stelle an alle Interessierten! Da der ganze Garten so bunt und lebendig sein wird, wie wir ihn als Gemeinde mit Leben und eben auch Pflanzen füllen, werden wir im Frühjahr wieder einen Pflanzenspendeaufruf lossenden. Wir freuen uns sehr auf gemeinsame Arbeitseinsätze (und Kaffeepausen) um UNSEREN Gemeindegarten Wirklichkeit werden zu lassen! Eine schöne, erholsame Winterzeit wünscht Ihnen und Euch allen Ina im Namen der Gartengruppe!                                   Ina Holz

 

[23.09.09] So, wir haben die Arbeiten für die Anlage des Wirtschaftshofes geschafft, nachdem Mario Sandner sie im wahrsten Sinne in die Hand genommen hat. Im Garten ist ein regelrechter Rodelberg zu besichtigen, dazu diverses Fundgut.

Demnächst beginnen die professionellen Pflasterarbeiten.

[14.09.09] War das Vorhaben unangemessen oder nur die Zeit zum Schuljahresbeginn unpassend ?

Es gelang nicht ganz, den Bereich des sog. Wirtschaftshofs für professionelle Pflasterarbeiten vorzubereiten. Etwa 40 Stunden Arbeit sind dafür noch erforderlich. Die Arbeitsgruppe Hugenottengarten berät, wie's weiter geht.

Das soll keine/n davon abhalten, insbesondere zur Schaufel zu greifen.

 

[14.09.09] War das Vorhaben unangemessen oder nur die Zeit zum Schuljahresbeginn unpassend ?

Es gelang nicht ganz, den Bereich des sog. Wirtschaftshofs für professionelle Pflasterarbeiten vorzubereiten. Etwa 40 Stunden Arbeit sind dafür noch erforderlich. Alsbald wird die Arbeitsgruppe Hugenottengarten beraten wie's weiter geht. Das soll keine/n davon abhalten, insbesondere zur Schaufel zu greifen.

[13.08.09] Da die Gutenbergstraße 78 renoviert ist, kann es  jetzt mit dem Hugenottengarten weitergehen. Die Planungsgruppe dafür hat sich bereits zweimal getroffen. Als erstes soll der ehemalige Wirtschaftshof am Haus mit einer Klinkerpflasterung wieder angelegt werden.

Das Presbyterium und die AG Hugenottengarten rufen laut,

herzlich und guter Dinge auf zu

Schippeinsätzen

Sa.5.-Sa.12. September

10 Uhr ...

Schaufeln, Picken und Schubkarren können gerne

mitgebracht und ausgeliehen werden.

[16.04.09] Mit dem absehbaren Ende der Umbauarbeiten in der Gutenbergstraße 78 konnte unser Projekt Hugenottengarten wieder in Angriff genommen werden. Mit zwei großen Einsätzen von Gemeindemitgliedern und Freunden der Gemeinde wurde großartig Ordnung geschaffen und aller Wildwuchs beseitigt.

Für den Garten wurden bereits allerhand Pflanzen gespendet.

 

[16.04.09] Mit dem absehbaren Ende der Umbauarbeiten in der Gutenbergstraße 78 konnte unser Projekt Hugenottengarten wieder in Angriff genommen werden. Mit zwei großen Einsätzen von Gemeindemitgliedern und Freunden der Gemeinde wurde großartig Ordnung geschaffen und aller Wildwuchs beseitigt.

Für den Garten wurden auch bereits allerhand Pflanzen gespendet.

Schüler der Waldorfschule werden in einem Praktikum die Gartenanlage einmessen.

Der neue Nutzer der Gutenbergstraße 78 hat uns allerhand brauchbarer Gartenmöbel kostenlos vermacht.

 

[Mai 2008] Leider stagnierte das Projekt momentan aus folgenden Gründen, die bis zum Jahresende weitgehend geklärt sein sollten:

– ein neuer Nachbar ficht den ca. 250jährigen Grenzverlauf des Grundstücks/Hugenottengartens an,

– die Stadt hat eine sanierungsbedingte Ausgleichsabgabe (für die Sanierung des Holländischen Viertels und Bassinplatzes) in Aussicht gestellt, die kann bis zu 70.000 € (etwa ein Jahreshaushalt !) betragen (das betrifft natürlich keine zweckgebundenen Spenden aber engt den Spielraum der Gemeinde darüber hinaus stark ein,

–  der Bau des Pavillons im Hugenottengarten (vergrößerter Gemeinderaum im jetzigen Schuppen) kann noch nicht beginnen, weil dessen Nutzungsmöglichkeiten womöglich unmittelbar an die – z.Z. offene – Vermietung des Nebenhauses gekoppelt sein kann.

 

[27.07.08] Das Putzabstemmen vom Gartenschuppen kam - hitzebedingt - zum Erliegen.

Jetzt kann es weitergehen ! -- Also, jeder kann fast jederzeit einige Handbreit oder Quadratmeter Putz entfernen. Die Maschine von Karl liegt samt Kabel im Heizungskeller der Gutenbergstraße 77. Der ist zwischen 15 und 18 Uhr mit dem Schlüssel aus dem Weltladen zugänglich, sonst bitte bei unserer Pastorin telefonisch oder per eMail anfragen.

 

[26.07.06] Die Denkmalpflege hat sich überraschend noch einmal zum Gartenentwurf gemeldet und einige klärungsbedürftige Details benannt (Proportionen und Symmetrien).

 

[14.07.06] Der Putz ist zum Gutteil von Frontfläche des Schuppens abgeschlagen. Mit einem Handmeißel zu arbeiten erwies sich als mühselig. Besser geht's mit der Maschine, die Karl zur Verfügung stellt.

Barockes ist übrigens - wie erwartet - nicht zutage getreten.

 

[04.07.06] Jetzt hat es wirklich die lange angestrebte Besprechung mit der Denkmalpflege gegeben. Die Aussichten, unseres Projekts, incl. Umbau des Schuppens zum Pavillon, zu verwirklichen haben sich deutlich verbessert.

Vor der Genehmigung sollen wir noch den Putz von den Außenwänden schlagen, um mögliche barocke Bauteile, die die zahlreichen Umbauten (der u.E. post-barock ist) überstanden freizulegen, damit sie bewahrt werden können.

Die Projektgruppe dachte, das eher einen Baubetrieb machen zu lassen, aber nach dem letzten Gottesdienst fanden sich sofort einige, die meinten, daß könnten wir auch selbst machen.

 

[14.06.06] Jetzt sind wir mit der Denkmalschutzbehörde ins Gespräch, allerdings noch nicht zu endgültigen Festlegungen gekommen. Die Planungen für den Hugenottengarten sind so gut wie genehmigt, bevor die Entscheidung für den Pavillon fällt, soll zunächst Putz vom Schuppen geschlagen werden, damit ggf. überbaute barocke Gebäudeteile freigelegt werden.

 

[12.04.06] Der nach dem Stand der Diskussionen weiterentwickelter Entwurf für den Hugenottengarten ist jetzt auch hier zu sehen und soll zu weiteren Gesprächen und Entscheidungen anregen.

Ein Foto wurde gefunden, das unsere Position  der Denkmalpflege gegenüber deutlich stärken sollte. Für Anfang Mai ist ein Vor-Ort-Termin angestrebt, der dann hoffentlich zur Bewilligung unseres Vorhabens führt, damit die praktischen Arbeiten endlich können.

 

[02.03.06] Leider kommt es zu einer Verzögerung bei der Umsetzung unseres schönen Vorhabens, weil sich der zuständige Vertreter der Untere Denkmalschutzbehörte noch nicht zustimmend zur Fassade des geplanten Pavillons äußern konnte. Er taxiert den Schuppen deutlich älter als wir. In Erinnerung sind Unterlagen des Presbyteriums (wir müssen nur wiederfinden wo es steht ! ) in denen von Bauarbeiten am Schuppen vor ca. 100 Jahren gesprochen wird.

Sehr hilfreich wären Fotos, die nachweisen, daß der Schuppen sogar in noch jüngerer Zeit anders aussah.

 

[06.02.06] Nach einiger Verzögerung und nach Abschätzung unserer Möglichkeiten kann die Projektgruppe Hugenottengarten der Gemeinde jetzt den mit unserem Architekten abgestimmten Entwurf für den Umbau des alten Schuppens im Gemeindegarten zu Pavillon vorlegen.

 

[28.10.05] In der November-Ausgabe des renommierten Magazins für biologisches Gärtnern und naturgemäßes Leben kraut&rüben ist ein mehrseitiger bunt bebilderter Artikel von Otto Schäfer über unseren geplanten Hugenottengarten unter dem Titel Gärtner des Glaubens erschienen.

 

[06.06.05] Mit unserem Architekten Herrn Jamme wurde vor Ort ein erstes Gespräch über unsere Anforderungen an den Pavillon und der umzubauende Pavillon geführt. Demnächst werden uns erste Vorschläge hereingereicht.

 

[17.05.05] Jetzt ist auch hier der 1.Entwurf für die Gestaltung des Hugenottengartens zu begutachten.

Weiterentwicklungen des Entwurfs, die gegenwärtig im Gespräch sind:

Pergola und feste Bänke für die sonnige Nordseite des Gartens

Erhalt des Pavillons, doch dessen Reduzierung auf die Hälfte der augenblicklichen Tiefe

Sonnendeck auf dem Pavillon, das über eine Außentreppe zugänglich wird

 

[02.05.05] Am Donnerstag, 5.Mai 2005 (Himmelfahrt) nach dem deutsch/französischen Gottesdienst wird im Gemeindegarten der neuste Stand unseres Projekts vorgestellt.

Ein kritischer Punkt ist erreicht. Es muß demnächst entschieden werden, was wir uns den Hugenottengarten kosten lassen wollen und wie wir seine Finanzierung regeln.

 

[01.03.05] Die Projektgruppe Hugenottengarten vertritt die Ansicht der große Schuppen im Gemeindegarten ist verzichtbar, wenn eine weniger massive Alternative seine Funktionen übernimmt.

Nur so könnte der Gartens symmetrisch zum Hauses angelegt werden.

Die Ostseite des Gartens würde ihren "wirtschaftlichen" Charakter verlieren.

"Tote" Räume neben dem Schuppen könnte künftig besser in die Gartennutzung einbezogen werden.

Der neue Schuppen würde natürlich seinen Preis haben, aber der alte ist punktuell undicht und müßte ohnehin in absehbarer Zeit überholt werden.

Noch könnten wir für einen Umbau die Hofeinfahrt nutzen, das wird bald anders sein.

 

 

 

Das Holländische Viertel in Potsdam und die Französisch-Reformierte Gemeinde 

Silke Kamp

 

 

   

 

   

 

 

   

 

Stand: 12. Juni 2015

 

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